Über uns

1899 wurde in wirtschaftlich schlechten Zeiten von einigen weitsichtigen Birsfeldern die Ornithologische Genossenschaft Birsfelden gegründet, deren Einzugsgebiet das Ganze untere Baselbiet abdeckte. Sinn und Zweck war eine vebesserte Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln wie Kaninchenfleisch, Gefllügel und Eiern. Gründungsmitglieder waren Gottffried Augsburger, Gustav Glättli, Fritz Stein sen., Otto Krieg und Fritz Gass.

Auch der Natur- und Vogelschutz und die Vogelhaltung wurden aktiv betrieben. Es wurde auch bald eine Futtermittelstelle eingerichtet mit dem Zweck, die Mitglieder günstig zu versorgen. Die OG mietete zudem in der Umgebung einige Aren Land zur Gewinnung von eigenem Heu. Vor und während des Ersten Weltkriegs wurde die OG erstmals durchgerüttelt und auf die Probe gestellt. Doch initiative Leute führten das Schiff erfolgreich weiter.

In den 30er Jahren wurde in der Genossenschaft eine Büchsenschliess-Anlage eingerichtet, in der pro Jahr ca. 1300 Konservenbüchsen abgefüllt und verschlossen wurden. Auch betrieb man einige Zeit eine Dörranlage. Die Kaninchenzucht wurde in dieser Zeit nur mit wenigen Rassen betrieben. 1930 konnte man durch eine hocherzige Spende einen Chinchilla-Rammler kaufen und diesen in die Obhut des Kaninchenobmannes geben. Der Rammler wurde für ein kleines Entgelt allen Züchtern zur Verfügung gestellt und hat sich vorzüglich vererbt und Besserung gebracht. Es war unbestreitbar; das Kaninchen erfreute sich zunehmender Beliebtheit.

Während des Zweiten Weltkriegs stieg die Mitgliederzahl rapide von 40 auf über 80 Mitglieder an. Die Kleintierzucht bekam immer grössere Bedeutung und Kleintier-stallungen schossen wie Pilze aus dem Boden. Die Kleintierzucht erlebte eine Hoch-konjunktur, es wurden sogar Schlachtkaninchen gesucht. Das Arbeitsamt und die Kriegsindustrie verboten, Kaninchenfelle wegzuwerfen, denn sie boten Rohstoffe für einheimische Unternehmungen. Fleisch wurde rationiert und es war elmentarste Pflicht und Aufgabe, Nahrungsmittel zu produzieren. Kaum war der Krieg vorbei, erlosch das Interesse und viele kehrten der Kleintierhaltung den Rücken.

Anfangs der 50er Jahre wurde der Name Ornithologische Genossenschaft in Ornithologische Gesellschaft geändert, der bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist. 1953 erbaute die OG im Hardwald ein Vogel- und Naturschutzreservat mit einem Weiher, das durch grosszügige Spenden ermöglicht wurde. Im weiteren betreut und pflegt die OG bis heute neben dem Reservat noch über 100 Nistkästen im Hardwald und führt alljährliche Exkursionen durch
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