Archivio di maggio 2013

1899 wurde in wirtschaftlich schlechten Zeiten von einigen weitsichtigen Birsfeldern die Ornithologische Genossenschaft Birsfelden gegründet, deren Einzugsgebiet das Ganze untere Baselbiet abdeckte. Sinn und Zweck war eine vebesserte Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln wie Kaninchenfleisch, Gefllügel und Eiern. Gründungsmitglieder waren Gottffried Augsburger, Gustav Glättli, Fritz Stein sen., Otto Krieg und Fritz Gass.

Auch der Natur- und Vogelschutz und die Vogelhaltung wurden aktiv betrieben. Es wurde auch bald eine Futtermittelstelle eingerichtet mit dem Zweck, die Mitglieder günstig zu versorgen. Die OG mietete zudem in der Umgebung einige Aren Land zur Gewinnung von eigenem Heu. Vor und während des Ersten Weltkriegs wurde die OG erstmals durchgerüttelt und auf die Probe gestellt. Doch initiative Leute führten das Schiff erfolgreich weiter.

In den 30er Jahren wurde in der Genossenschaft eine Büchsenschliess-Anlage eingerichtet, in der pro Jahr ca. 1300 Konservenbüchsen abgefüllt und verschlossen wurden. Auch betrieb man einige Zeit eine Dörranlage. Die Kaninchenzucht wurde in dieser Zeit nur mit wenigen Rassen betrieben. 1930 konnte man durch eine hocherzige Spende einen Chinchilla-Rammler kaufen und diesen in die Obhut des Kaninchenobmannes geben. Der Rammler wurde für ein kleines Entgelt allen Züchtern zur Verfügung gestellt und hat sich vorzüglich vererbt und Besserung gebracht. Es war unbestreitbar; das Kaninchen erfreute sich zunehmender Beliebtheit.

Während des Zweiten Weltkriegs stieg die Mitgliederzahl rapide von 40 auf über 80 Mitglieder an. Die Kleintierzucht bekam immer grössere Bedeutung und Kleintier-stallungen schossen wie Pilze aus dem Boden. Die Kleintierzucht erlebte eine Hoch-konjunktur, es wurden sogar Schlachtkaninchen gesucht. Das Arbeitsamt und die Kriegsindustrie verboten, Kaninchenfelle wegzuwerfen, denn sie boten Rohstoffe für einheimische Unternehmungen. Fleisch wurde rationiert und es war elmentarste Pflicht und Aufgabe, Nahrungsmittel zu produzieren. Kaum war der Krieg vorbei, erlosch das Interesse und viele kehrten der Kleintierhaltung den Rücken.

Anfangs der 50er Jahre wurde der Name Ornithologische Genossenschaft in Ornithologische Gesellschaft geändert, der bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist. 1953 erbaute die OG im Hardwald ein Vogel- und Naturschutzreservat mit einem Weiher, das durch grosszügige Spenden ermöglicht wurde. Im weiteren betreut und pflegt die OG bis heute neben dem Reservat noch über 100 Nistkästen im Hardwald und führt alljährliche Exkursionen durch
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Die Haustierwerdung des Huhnes reicht in Südostasien bis in die vorgeschichtliche Zeit. Asil- und Malaientypen soll es schon vor 3500 Jahren auf dem Malaiischen Archipel gegeben haben. Mehrere Jahrhunderte v. Chr. waren sie schon in Ägypten. Sicher ist, dass die Römer Hühner in das Gebiet des heutigen Deutschland brach-ten. Aber schon vorher war Geflügel aus Asien über Südosteuropa gekommen.

Unsere Geflügelzüchter streben eine artgerechte Haltung ihrer Tiere an, mit viel Auslauf in den verschiedenen Volieren. Eine Batteriehaltung kommt für uns nicht in Frage. Es sind eben glückliche Hühner. Unser Ziel ist eine naturnahe Züchtung und die Förderung der Naturbruten.

Es ist schön, an den verschiedenen Jungtierschauen unsere kleinen “Pipeli” mit ihrer Mutter zu beobachten.
Leider haben unsere männlichenTiere manchmal auch ein negatives Dasein, krähen sie doch schon zu früher Morgenstunde und geben den Ton an, was nicht überall geschätzt wird.

Die Geflügelzüchter sind im Schweizerischen Rassegeflügel Züchter Verband (SRGV) organisiert. In der ganzen Schweiz gibt es ca. 150 Geflügelrassen in vielen Farbenschlägen. Im Herbst kann man unser Geflügel auch an diversen Verbands-Ausstellungen bewundern, wo sie von kompetenten Fachexperten nach Rasse und Farbe bewertet werden. So können wir Züchter uns orientieren, wie es mit unserer Zucht steht, ob wir auf gutem Wege sind und wir unser Zuchtziel ereicht haben. Mit unserer Geflüglezucht streben wir auch den Erhalt der vielen Geflügelrassen an.

Für den Menschen hat das Huhn im Laufe seines Haustierdaseins vielfache Bedeutung gehabt: Es diente Kult- und Sportzwecken (Hahnenkampf), und  es war Fleisch und Eierlieferant, das vor allem während den Kriegsjahren, wo so manches Huhn zum Haushalt gehörte. Wir halten unser Geflügel natürlich zum Hobby und nicht als Nutztiere, um sie auszubeuten. Doch die Eier unsere Hühner sowie auch das Fleisch sind eine gute Bereicherung unserers Speisezettels.

Hühner sind genügsam und relativ pflegeleicht. Hühner essen nur soviel wie sie brauchen, nicht wie z.B. Kaninchen, die soviel fressen wir sie haben. Beim Wasser sind sie heikel, sie trinken nur frisches Wasser, kein abgestandenes. Ein kleines Hühnerhaus, eine Stange zum Sitzen, eine etwas düstere Ecke zum Eierlegen und schon ist die Hühnerfamilie zufrieden.

Hühnerzucht ist ein lebendiges Hobby, das von einem viel fordert, aber auch viel geben kann, an Freude und Entspannung.
canariniKanarienvögel stammen, wie der Name schon sagt, von den Kanarischen Inseln. Der Kanariengirlitz, ursprünglich gelbgrün, wird heute in verschiedenen Zuchtfarben und Formen gezüchtet: Gesangskanarien, Farbkanarien, Gestaltskanarien und Kanarien-bastarde. Die Unterscheidung der männlichen und weiblichen Tiere erfolgt in erster Linie über den Gesang. Während das Männchen kräftig singt, um so ein Weibchen zu gewinnen, ist der Gesang des Weibchens sehr selten und so leise, das man sie kaum hört.

 

Die Kanarienvögel fühlen sich bei guter Haltung und einer attraktiven Umgebug wohl. Am besten hält man sie in einem grossen Vogelkäfig oder einer Zimmervoliere. Mann sollte sie immer paarweise oder in Gruppen halten. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Vögel im käfig wenistens ein paar Flügelschläge fliegen können. 
Ideal für sie sind Sitzstangen von verschiedener Dicke oder Naturäste (Weiden, Pappeln, Obstbäume), eine Bade oder Duschmöglichkeit sowie Futter und Trinknapf. Als idealer Standplatz für ihre Behausung eignet sich am besten ein heller, zugfreier Standort. Auch an der frischen Luft fühlen sich die Kleinen Sänger wohl. Halbschatten ist ideal, pralle Sonne oder Frost dürfen nicht sein.

 

Das Futter der Kanarienvögel besteht aus einer speziellen Körnermischung. Diese enthält alle Nährstoffe für den Täglichen Bedarf. Zusätzlich kann man den Vögeln noch folgendes anbieten: z. B. Sepiaschale (Kalkbedarf), ungespritztes Obst oder Gemüse, Kolbenhirse, Trinkwasser und Kräcker oder Knabberstangen, die dazu dienen, dass die Vögel sich das Futter erarbeiten müssen. Futter, Wasser und Frischfutter muss täglich erneuert werden.

 

Damit die Kanarienvögel in ihrer Behausung nisten können, brauchen sie offene Nistkörbchen, in die sie dann 4-6 Eier legen. Als Nistmaterial benötigen sie Sarpie, Heu und verschiedene andere Materialien. Nach einer Brutzeit von 13-14 Tagen schüpfen die völlig hilflosen, nackten und blinden Jungen aus. Mit 16 Tagen sind die Kanarien flügge. Trennen von den Eltern-vögel sollte man die Jungvögel frühestens ab einem Alter von 6 Wochen.

 

Bevor Sie sich für Kanarienvögel entscheiden, sollten Sie unbedingt ein entsprechendes Fachbuch gelesen haben. Für jede Tierhaltung gilt: Kinder müssen von den Eltern angeleitet, beaufsichtigt und kontrolliert werden. Kinder müssen lernen, dass ein tier seine eigenen Bedüfnisse und Lebengsgewohnheiten hat und dies respektieren. Eltern sollten sich darüber bewusst sein, dass sie es sind, die die Verantwortung für das Tier haben.
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Seit Jahrzehnten unterhält die Onithologische Gesellschaft Gimpel Birsfelden im Hardwald ein Reservat zum Natur- und Vogelschutz. Wie kam es dazu? Diese Antwort ist relativ einfach. Der Grundgedanke war, dass man ein Gebiet zum Schutz der Natur und Vogelwelt schaffen wollte. In müh-seliger Fronarbeit wurde von Kaninchenzüchtern und Natur- und Vogelschützern in den 60er Jahren mit der Einzäunung des Reservates eine kleine Oase mitten in unserer hektischen und industriellen Zeit geschaffen.

Seit dieser Zeit finden viele Vogelarten ein Stück unberührte Umgebung, in der sie brüten und die Jungvögel aufziehen können. Die Onithologische Gesellschaft Gimpel Birsfelden hat im ganzen Reservat Nist-kästen aufgehängt, die regelmässig kontrolliert und gesäubert werden. Dabei wird genau festgehalten, welche und wieviele Vögel brüten.

Natürlich gibt es auch viele Bodenbrüter, die man jedoch nicht so genau kontrollieren kann, da sie ihr Nest im dichten Unterholz bauen, wo sie gut gegen Eindringlinge geschützt sind. Deshalb liegt es der OG am Herzen, dass Wald-spaziergänger mit Hunden diese nicht im Reservat frei laufen lassen.

Mitten im Reservat ist auch ein Weiher angelegt worden. Dieser wird durch einen Kanal der Hardwasser AG gespiesen. Um den Wasserstand auf dem gleichen Niveau zu halten, musste ein Überlauf gebaut werden, durch den das überschüssige Wasser in ein Sicker-loch geleitet und so wieder dem Grundwasser zugeführt wird.

Im Weiher wurde damals speziell eine Naturwand mit Geflecht konstruiert, um auf diese Weise die Grundbedingungen zur Ansiedlung des Eisvogels zu schaffen, was auch fast gelungen wäre. Jedes Jahr finden sich am Weiher auch immer wieder Enten ein. So zum Beispiel die Mandarinente, die man sonst nicht oft frei erleben kann. Sie belegten zeit-weise auch einen Eulenkasten.

Bei den alljährlich stattfindenden Hardexkursionen der OG Birsfelden wird immer auch das Reservat besucht. Dabei haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, einmal in Nist-kästen zu schauen, welche stets gut mit Eiern belegt sind.

Die OG Birsfelden verfplichtet sich sei Jahrzehnten, das Reservat immer in gutem Zustand zu halten. Dazu gehört der Unterhalt der Nistkästen, das Säubern des Teichüberlaufs und das Erneuern oder Ausbessern des Zaunes.
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Welcome to Ornithologische Gesellschaft Gimpel Birsfelden Verein

 

Im Namen der Onithologische Gesellschaft Gimpel Birsfelden begrüssen wir Sie auf unserer Web-Seite und freuen uns über Ihr Interesse.   Die Onithologische Gesellschaft Gimpel Birsfelden ist ein Verein der die Kleintierzucht fördert und betreibt. Kleintiere und die Natur sind sinnvolle Freizeitgestaltungen in der heute so hektischen Welt. Da verwundert es nicht, dass viele Menschen gerade deswegen die Ruhe bei Ihren Tieren oder in der Natur so schätzen.   Dank solch interessierten Menschen bleibt auch oftmals in der Natur ein Lebensraum für Tiere oder Pflanzen erhalten.
 mitglieder

 

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